Strasbourg: Steine und Tränengas

feuer
Schon gestern wurde mehreren dutzend AktivistInnen die Einreise nach Frankreich verweigert. Zum Beispiel auch dem Küchenbus von Le Sabot, die Begründung war, dass die Küchenmesser als Bewaffnung benutzt werden können. Ein Teil von den Abgewiesenen reiste zurück ins Convergence Center in Freiburg oder passierte erfolgreich die Grenze bei Basel oder Mülheim. In London an den Protesten gegen den G20-Gipfel wurden Banken entglast, bei einem darauf folgenden Kessel starb eine Person, die Umstände sind bis jetzt ungeklärt. Das Convergence Center in London wurde heute am frühen Nachmittag durchsucht, daraufhin und in Bezug auf den Todesfall von gestern abend, fand eine Soli-Demo in Strasbourg statt. Auf dem Weg zum Place Kleber, von wo aus die Demo hätte starten sollen, wurde eine Militärbasis entglast. Die unbewilligte Demo erreichte die Innenstadt nie, da sie etwas später auseinandergetrieben wurde, es gab einige Festnahmen. Ein Dutzend Bushäuschen wurden zerstört, einige Mülltonnen brannten. Es folgten ein Kessel und Tränengasattacken in der Nähe des Camps. Zur Zeit wird von 90 Festnahemn in Strasbourg ausgegangen. Etwa 100 Meter östlich vom Camp gibt es Auseinandersetzungen, es wird von Tränengas seitens der Polizei und brennenden Barrikaden sowie Steinen seitens der DemonstrantInnen berichtet.

News aus London zum G20-Gipfel
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